Vor 500 Jahren, am 1. Januar 1519, trat Huldrych Zwingli im Grossmünster seine Stelle als Leutpriester an. Sein Verständnis der Bibel hat die Gesellschaft grundlegend verändert.

Ein Spielfilm über Zwingli, Ausstellungen im Landesmuseum, der Zentralbibliothek und dem Grossmünster, zwei umfassende Publikationen sowie eine Tagung an der Universität Zürich nehmen das Jubiläum zum Anlass, um dem Buch der Bücher und der Bedeutung des Buches für die Reformation nachzugehen. Die Veranstaltungen machen unter verschiedenen Blickwinkeln eine der spannendsten Epochen der Schweizer Geschichte sichtbar.

brot des läbens

Publikation  |  Ab dem 24. November 2018

Die Froschauerbibel von 1531 stellt ein besonderes Zeitdokument der schweizerisch-deutschen Sprache zur Reformationszeit dar. Das ungewohnte Schriftbild macht diese Bibel in der originalen Ausgabe jedoch schwer lesbar.

«ZWINGLI» Regie. Stefan Haupt

Film | Der grosse Spielfilm zum Zürcher Reformationsjubiläum ab 17. Januar 2019

Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe ANNA REINHART (Sarah Sophia Meyer) lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester HULDRYCH ZWINGLI

«Getruckt zů Zürich» Buchdruck und Reformation

Ausstellung in der Zentralbibliothek Zürich |  24. Januar bis 30. April 2019

Vor 500 Jahren kam Huldrych Zwingli nach Zürich und begann das Evangelium zu predigen. Seine Verkündigung setzte nicht nur eine Reformation von Kirche und Gesellschaft an der Limmat in Gang.

«Die Zürcher Reformation und ihre Rolle in den europäischen Reformationsbewegungen»

Internationale Tagung an der Theologischen Fakultät | 6. bis 8. Februar 2019

Im Januar 2019 jährt sich der Beginn der Zürcher Reformation und damit der Beginn des weltweiten reformierten Protestantismus als Konfessionskultur und als kulturprägende Kraft zum 500. Mal. Es ist ein einzigartiges Ereignis, das einen „Jahrhundertgeburtstag“ feiert.

Getruckt zů Zürich Bibeln und Schriften des Grossmünsters

Permanente Ausstellung in Grossmünster Zürich |  Ab dem 24. März 2019

Huldrych Zwingli verändert den Stellenwert von Wort und Bild grundlegend. Er rückt das Wort Gottes in den Mittelpunkt des Glaubens. Die Heiligen verlieren ihre Macht. Jeder Mensch soll sich selbst ein Bild aus der Bibel machen. Die Reformation spaltet damit nicht nur die Kirche.